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FÖJ


Seit dem 1. August 2021 lebe ich auf dem Martinshof und mache hier mein „Freiwilliges ökologisches Jahr“. In der Tierversorgung bei Peter hatte ich im Sommer viel mit der Himbeer-Ernte zu tun und die Krönung war, dass ich beim Honigmachen helfen konnte. Im Imker-Anzug habe ich mich besonders gut verkleidet gefühlt. – In unserer Rinderherde hätte es fast ein Christ-Kalb gegeben. Am 23.12. wurde es auf der Weide geboren und ist noch am gleichen Tag mit seiner Mutter in unseren Stall gebracht worden. Das nächste Kalb hat es nicht zum Dreikönigstag geschafft. Es kam am 9. Januar zur Welt. – Zu meiner geregelten Arbeit gehört, dass ich morgens immer mit Matti, Sigi, Steffi und Phillip die Hühner füttere. Dann bin ich auch oft in der Esterau zur Tierkontrolle. Man kontrolliert den Wasserzulauf in die Tränke, die Zäune, ob es den Tieren gut geht und man misst den Strom in den Zäunen. Auch beim Ausmisten bin ich dabei. – Wenn ich insgesamt auf meine bisherige Arbeitszeit zurückschaue, hat mich beeindruckt, wie freundlich ich auf dem Hof aufgenommen worden bin. Ich bin außerdem gut Freund geworden mit dem Muhen der Rinder und dem Krähen unserer Hähne. Dass wir die Pferde wieder auf den Hof holen, ist besonders schön. Schließlich habe ich seit gut 4 Jahren ein eigenes Pferd in meinem Heimatort.


Für meine Kontakte mit den Bewohnerinnen und Bewohnern ist es wichtig, dass ich nacheinander in allen Häusern meine Mahlzeiten einnehme. Da kommt man gut in Gespräche und erfährt über die Arbeit hinaus auch Persönliches und Privates. Das hilft dann in der gemeinsamen Arbeit. Klar also, dass ich mich auf die 2. Hälfte meiner Zeit auf dem Hof freue. Auch weil es langsam wieder heller und wärmer wird und man da öfter draußen arbeitet.


Emma Galczinsky 12.01.2022

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