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Aktuelles

Liebe Freund*innen des Martinshofs,

damit Ihr alle wisst, was bei uns so auf dem Hof los ist, haben wir diese Seite für Euch eingerichtet. Hier findet Ihr Berichte aus den Bereichen Wohnheim und Werkstatt, von Bewohnenden und Mitarbeitenden sowie den Bereichsleitungen.  Auch Neuigkeiten, Projekte und Entwicklungen des Hofes möchten wir so gerne mit Euch teilen.

Viel Freude beim Stöbern!

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  • 26. Aug. 2020

Mein Vater ist wieder mal mit meinem Bruder und mir über Dömitz nach Mallis gefahren, wo wir wieder im Schleusenhaus gewohnt haben,

In den 2 Wochen haben wir wegen der Hitze nur vormittags ein Programm gehabt.

Nachmittags sind wir im oder am Haus geblieben, wo wir von unserer Terrasse aus die Schiffe auf dem Kanal beobachten konnten. Manchmal kamen kleine Motoryachten. Gelegentlich waren auch motorisierte Flöße da, die durch die Schleuse wollten. Radfahrer wollten eher zum Campingplatz in der Nähe unseres Ferienhauses.

An den Vormittagen haben wir kleine Einkaufstouren gemacht, um frische Lebensmittel zu bekommen. Oder wir sind zum Essen in andere Orte gefahren, zum Beispiel nach Neustadt oder Dömitz. Das alles war aber nur mit Abstand, Maske und Desinfizieren möglich. Das waren wir ja schon gewohnt.

Auf dem bereits angesprochenen Campingplatz haben wir an einem Sommerfest teilgenommen. Es gab da Getränke und es wurde gegrillt. Aus einer Musikanlage waren Schlager und andere Unterhaltungsmusik zu hören. Viele Gäste haben die Abstandsregeln eingehalten, manche aber auch nicht. Abends haben wir regelmäßig die Nachrichten gesehen, weil wir vor allem über die Corona-Entwicklung informiert sein wollten. Alles in allem war unser Urlaub auch trotz der besonderen Umstände sehr schön.

Karsten – 26.08.2020

  • 26. Aug. 2020

Inzwischen wohne ich schon fast 1 Jahr in einer eigenen Wohnung in Groß Bollensen. Mit dem Fahrrad komme ich jeden Tag zur Arbeit auf den Martinshof. Als ich vor vielen Wochen wegen Corona nicht auf den Hof durfte, habe ich sehr viel mit meinem Pferd, Bibi Blocksberg 19, einem Deutschen Reitpony gearbeitet.

Auf meinen Ruf kommt sie inzwischen zu mir, wenn sie auf der Weide ist. Meistens putze ich Bibi dann. Danach kommt der Sattel drauf und dann reite ich sie oft zu ihrem Stall. Oder ich reite aus nach Emern oder nach Stederdorf. Immer wenn ich kann, nutze ich Feldwege. Nur im Notfall die Straße.

Mit Bibi kann ich nicht nur Schritt, sondern auch Trab und Galopp reiten. Wenn sie das mag, ist sie auch richtig schnell dabei. Sie hat einen freundlichen, ruhigen Charakter. Manchmal besuche ich mit ihr am Wochenende den Martinshof. Da freut sich besonders Maurice, aber auch andere. – Seit ich wieder auf dem Hof arbeiten darf, bin ich nun in der Wäscherei. Wäsche zusammenlegen, putzen oder für die Häuser Wasser ausliefern. Noch ist das alles etwas langweilig, weil wir noch nicht wieder mehr machen dürfen.

Benjamin – 26.08.2020

  • 15. Juli 2020

Ich glaube, ab dem 17. März waren alle Werkstätten für uns Bewohner geschlossen und wir hatten viel Zeit. Also bin ich öfter spazieren gegangen, habe mein Zimmer aufgeräumt und Hörbücher gehört.

Zum Beispiel „Harry Potter“. Ich habe auch viel Nachrichten gesehen. Mit anderen sich unterhalten ging nur draußen und dann mit Maske.

Ab 27. Juni haben wir begonnen, Teilzeit zu arbeiten. Da habe ich entdeckt, dass unsere Schweine inzwischen zum Schlachter abtransportiert worden sind. Ich bin dann zur Ernte geschickt worden. Erdbeeren, Kirschen, Johannisbeeren, Jostabeeren und Stachelbeeren waren reif. Das war abwechslungsreich und die Zusammenarbeit war sehr harmonisch.

Ab 16. Juli läuft wieder alles wie gewohnt. Das finde ich auch gut. Aber die Krankheit sagt mir, wir müssen auch weiter vorsichtig bleiben: Maske tragen und Abstand halten.

15.07.2020 – Karsten

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