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Aktuelles

Liebe Freund*innen des Martinshofs,

damit Ihr alle wisst, was bei uns so auf dem Hof los ist, haben wir diese Seite für Euch eingerichtet. Hier findet Ihr Berichte aus den Bereichen Wohnheim und Werkstatt, von Bewohnenden und Mitarbeitenden sowie den Bereichsleitungen.  Auch Neuigkeiten, Projekte und Entwicklungen des Hofes möchten wir so gerne mit Euch teilen.

Viel Freude beim Stöbern!

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  • 24. Jan. 2024

Ich mache gerade ein 2-wöchiges Praktikum in der Hofbäckerei. Dabei ist es nicht so, dass ich unbedingt aus der Tierversorgung weg will. Ich interessiere mich einfach nur für das, was in der Bäckerei passiert. Da lerne ich dann vielleicht Brot zu backen. Und das kann ich später auch für meinen Alltag gebrauchen. Besonders bin ich darauf gespannt, wie man Käsebrötchen, Pizzazungen und Nussecken hinkriegt. Die kann ich dann privat auch in größeren Mengen selbst fertigstellen und verputzen. Die Teige abzuwiegen ist jetzt meine liebste Beschäftigung. Außerdem knete ich sie nach dem Wiegen noch mal durch und bringe sie mit den Händen in ihre Form. Brot wird danach teilweise in eine Kastenform gebracht, anderes bleibt von Hand geformt.


Keks Teig rolle ich aus und steche ihn aus. Wenn alle Arbeitsabläufe zur richtigen Zeit gemacht werden, greifen die Schritte so gut ineinander, dass wir alles, was auf dem Plan steht, gut schaffen. Wenn ich mal das Sandkorn im Getriebe bin, bekomme ich Rat und Hilfe. Beim Zusammenstellen der Zutaten, beim Wiegen und Zusammenschütten habe ich noch nicht geholfen. Aber was ich bisher gemacht habe, war interessant und hat mir gefallen. Vielleicht kann ich später mal ein Praktikum in der Küche haben. Das würde mich auch interessieren.


Julian

Am Heiligabend sind schon zum Kaffee meine Großeltern gekommen, die auch zum Spaziergang danach dabei waren. Als wir wieder zu Hause waren, haben wir erst ein Weihnachtslied gesungen und dann die Geschenke ausgepackt. Ich bin reichlich beschenkt worden: ein Rucksack, Kleidung, Parfüm und natürlich Süßigkeiten. Erst danach gab es Abendessen: Ente. Gut satt geworden, haben wir einen gemütlichen Abend gehabt, zu dem meine Schwester mit ihrem Freund dazugekommen ist. Die beiden Weihnachtstage haben meine Eltern und ich ganz in Ruhe verbracht. Über Silvester und Neujahr bin ich bei meinen Großeltern in Stendal gewesen. Zum Abendbrot haben wir Heringssalat gegessen und sind danach nach draußen gegangen und haben die Zeit bis Mitternacht in der Wärme einer Feuerschale verbracht. Das neue Jahr haben wir mit Raketen, Böllern und Wunderkerzen begrüßt. Dann haben wir mit Sekt angestoßen. Bald danach sind wir schlafen gegangen und haben am späteren Neujahr- Vormittag zusammen gefrühstückt, bevor mein Opa mich nach Hause gebracht hat. Auf halber Strecke in Tangermünde haben wir noch kurz das Elbe- Hochwasser angeguckt und ein paar Fotos davon gemacht.


Luisa

Wenn die Temperatur so um 5 Grad herum oder niedriger ist und wenn es auch wieder häufiger regnet, beginnt in der Tierversorgung die kalte Jahreszeit. Anders als im Sommer müssen wir darauf achten, dass die Tiere genug Wasser haben und kein Eis bekommen. Das mögen sie nicht. Außerdem sollten sie wenigstens trockene Liegeplätze draußen und drinnen haben. Drinnen soll auch möglichst kein Durchzug sein, damit es wärmer bleibt als draußen. Während die Tiere im Sommer sich ihr Futter auf der Weide holen, müssen wir winters für Ballen Heu und Gras-Silage sorgen. Weil die Tiere über Winter im Stall sind, müssen nicht so oft Zäune repariert werden. Die Hühner bekommen zusätzlich Körnerfutter, weil das Gras nicht so schnell nachwächst. Wenn wir Zeit haben, helfen wir den Garten-Leuten beim Schneiden der Hecken und machen auch Holzarbeiten. Wir sägen Äste aus den Bäumen, räumen das Holz zusammen und helfen auch beim Hacken. Außerdem stapeln wir die Scheite auf und decken sie zum Trockenhalten ab. Wenn wir dann noch Zeit haben, helfen wir auch beim Winterdienst mit Schneeschieben und Salzstreuen. Alles in allem finde ich das Sommerhalbjahr doch etwas schöner.


Julian J.



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