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Aktuelles

Liebe Freund*innen des Martinshofs,

damit Ihr alle wisst was bei uns so auf dem Hof los ist, haben wir diese Seite für Euch eingerichtet. Hier findet Ihr Berichte aus den Bereichen Wohnheim und Werkstatt, von Bewohnenden und Mitarbeitenden, sowie den Bereichsleitungen.  Auch Bekanntgaben, Projekte und Entwicklungen des Hofes möchten wir so gerne mit Euch teilen.

Viel Freude beim Stöbern!

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Zum 1. August bin ich aus der Gegend um Stuttgart auf den Martinshof gekommen, um dort mein FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr) zu leisten. Weil ich nach meiner Schulzeit noch nicht so recht weiß, was ich später mal machen möchte, ist die Beschäftigung hier ein guter Zwischenschritt. Meinem ersten Eindruck nach wohnen die Bewohnerinnen und Bewohner hier nicht nur, sondern sie sind auch ganz in die Arbeit eingebunden. Im Moment bin ich in der Tierversorgung, weil ich so gerne Umgang mit Tieren habe. Bis ich hierher gekommen bin, habe ich voltigiert und öfter auf Hunde in meiner Verwandtschaft aufgepasst. Die Versorgung der Hühner sowie der Rinder und Pferde in der Esterau und die Obsternte gehören zu meinen Tätigkeiten. Weil ich von den Bewohnern und den Betreuern so freundlich aufgenommen worden bin, werde ich wohl bald hier heimisch werden. Mit gefällt auch mein Zuhause im Landarbeiter-Haus, auch wenn es augenblicklich manchmal recht heiß ist. Zwar würde ich auch die anderen Arbeitsbereiche gern kennenlernen, aber – wenn es denn geht – dann am liebsten in die Tierversorgung zurückkehren. Vielleicht werden meine Kontakte zu den Bewohnerinnen und Bewohnern bald enger, zumal ein Bewohner ganz gut Spaß versteht. Aber ich bin halt etwas schüchtern und freue mich deshalb nur leise auf meine weiteren Wochen hier.


Maren Böbel 10.08.2022

Seit dem 1. August arbeite ich auf dem Martinshof, aber ich wohne noch bei meinen Eltern in Bad Bodenteich. Mein Arbeitsplatz ist auf meinen Wunsch hin in der Gärtnerei. Am liebsten ernte ich und zwar Gurken und Tomaten, die übrigens ganz besonders gut schmecken. Das Gemüse bringe ich auch gern in die Kartoffel-Scheune und dort, was in die Kühlung darf, dort hin. Außerdem zupfe ich gern Unkraut. Als ich noch nicht im Garten gearbeitet habe, waren die Hühner für mich besonders interessant: Futter geben, Eier aus den Nestern nehmen, Trinkschale säubern und Wasser geben. Ein wenig habe ich trotz der kurzen Zeit schon Freundschaft geschlossen mit ein paar anderen Frauen. Auch wenn ich mich freue, dass mich einige Bewohner ganz hübsch finden, will ich doch selbst entscheiden, mit wem ich näheren Kontakt habe und mit wem nicht. Mit den meisten komme ich gut aus. Ich freue mich außerdem darauf, wenn möglichst bald hier ein Zimmer frei wird, dass ich also hier auch wohnen kann.


Luisa 10.08.2022

So langsam entspannt sich die Akutlage wieder - Corona hat ein weiteres Mal zuschlagen.


Die mittlerweile dritte kleine Welle in unserer Einrichtung beruhigt sich wieder und die betroffenen Menschen dürfen nach und nach ihre Quarantäne verlassen. Die stürmischen Gemüter hingegen, flauen nicht so leicht wieder ab. Denn uns treibt viel Ärger um.

Ärger darüber, dass die Welt gerade so ist wie sie ist und dass wir als Eingliederungshilfe vielen Auflagen gerecht werden müssen. Mit selbigen Vorgaben wie für Pflegeheime, Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen wird es uns nicht leicht gemacht - und unseren Bewohnenden erst recht nicht.

Doch gemeinsam segeln wir weiter durch den Sturm - mit wechselhaft seichten und starken Strömungen. Zum Glück haben wir hier eine ganz besonders pflichtbewusste, einsatzbereite und starke Mannschaft an Bord, mit welcher wir stets Ausschau nach der nächsten Küste halten können.


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