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Aktuelles

Liebe Freund*innen des Martinshofs,

damit Ihr alle wisst, was bei uns so auf dem Hof los ist, haben wir diese Seite für Euch eingerichtet. Hier findet Ihr Berichte aus den Bereichen Wohnheim und Werkstatt, von Bewohnenden und Mitarbeitenden sowie den Bereichsleitungen.  Auch Neuigkeiten, Projekte und Entwicklungen des Hofes möchten wir so gerne mit Euch teilen.

Viel Freude beim Stöbern!

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  • 9. Aug. 2023

Aktualisiert: 27. Feb. 2024

Manchmal, vor Wochen, war es unerträglich heiß. Nicht in den Häusern, da war es angenehm kühl.

Immer war der Himmel wolkenlos und von Regen war schon mal gar nichts zu sehen. Am schlimmsten war für mich das Unkraut-Zupfen bei den Rhabarber-Stauden. Das Unkraut steckte in der ziemlich trockenen Erde fest und war nur mit Mühe rauszureißen. Man musste manchmal mehrfach an einem Büschel ziehen. Außerdem hat die erhitzte Erde ihre Wärme deutlich zurückgestrahlt. Das war unangenehm. Da war jeder Schatten sehr willkommen. Die Arbeit auf den Knien war auch nicht gerade leicht. Aber ich hatte mir in weiser Voraussicht eine Flasche Mineralwasser mitgenommen und ich habe mir gleich eine neue geholt, wenn die alte leer war. Das ging recht schnell. Auch das Gießen der Pflanzen fiel mir nicht leicht. Aber ich habe diese Zeit überstanden und die kühleren Wochen jetzt bekommen mir besser wie auch der Natur.


Karsten

  • 10. Mai 2023

Seit August 2020 bin ich als Gärtnerin auf dem Martinshof. Über eine Arbeitsvermittlung bin ich auf dem Hof gelandet und nach dem Vierteljahr Probezeit nun fest angestellt. Inzwischen habe ich so ungefähr alle Arbeitsabläufe einer Gärtnerin durchlaufen. Begonnen hat alles mit der Tomatenernte. Dann habe ich Töpfe gereinigt, beklebt, Saat gezählt, in Aussaatschalen gesät; dann wird pikiert, in Töpfe, die vorher mit Erde gefüllt worden sind. Mit 5 bis 10 Zentimetern Größe kommen die Pflanzen vom Warmhaus ins Kalthaus und von da später in die Folientunnel, wo sie auf den Großabnehmer warten. Unsere eigenen Tomaten werden parallel dazu in ähnlicher Weise angezogen und im Gewächshaus zur Reife gebracht. Salat, Zwiebeln, Kohlrabi, Rote Beete, Gurken, Kürbis, Zucchini, Brokkoli, Blumenkohl und Rosenkohl werden bei uns auch gezogen, damit der Hof uns abwechslungsreich und gesund ernährt. Mit den Bewohnerinnen und Bewohnern arbeite ich in allen Fällen eng zusammen und lasse sie all die Arbeiten machen, die sie erledigen können. – Aus familiären Gründen bin ich nur halbtags auf dem Hof. Mit den Kolleginnen und Kollegen komme ich gut aus. Und nachdem ich mich recht gut mit meinen im Gartenbereich tätigen Bewohnerinnen und Bewohnern bekannt gemacht habe, bin ich jeden Tag wieder ausgesprochen gerne hier.


Lisa-Marie Stoffregen 10.05.2023

  • 19. Apr. 2023

Am 20. und 21. Juli bin ich mit meinen Eltern im Anna-Stift in Hannover, wo ich eine neue Hüfte bekomme. Davor habe ich ein bisschen Angst. Ich hoffe, dass ich nachher besser laufen kann als jetzt. Aber die Zeit, in der ich liegen muss, befürchte ich, dass ich dann ganz alleine bin und mich niemand besucht. In Hannover kennt mich doch keiner. Einerseits freue ich mich, wenn ich danach wieder auf dem Hof bin, aber andererseits ist es nicht so schön, dass mich die anderen dann mit Krücken laufen sehen. Und ich hoffe, dass niemand über mich lacht. Manchmal überfällt mich die Sorge, dass ich trotz der Operation mich nicht mehr gut bewegen kann. Dass Hüpfen, Springen oder schnelles Laufen nicht möglich sein werden. Wenn ich vielleicht mal Hilfe brauche, hoffe ich, dass dann jemand für mich da ist. Hoffentlich dauert die Heilung nicht so lange, damit ich bald ganz gesund bin.


Felix 19.04.2023

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